Die Nutzung für Soziale Netzwerke durch KMU ist eher verhalten, die Kommunikation der kleinen und mittelständigen Unternehmen wandelt weiter auf bereits geebneten Pfaden.
Das Web 2.0 gibt für Soziale Netzwerke neue Einflussmöglichkeiten, statt indirekter Kommunikations- und Informations-Politik gehen die Web 2.0 User direkt aufeinander zu und kommunizieren ohne große Umstände. Dadurch gewinnen Soziale Netzwerke an Bedeutung, wer etwas zu sagen hat, kann dies offen tun, die Kommunikation verläuft geradlinig. Vermittler wie Journalisten, Redakteure und übrige Presseinstrumente treten dabei mehr und mehr in den Hintergrund. Entscheidend ist der direkte Austausch durch Netze, über Plattformen und in Foren. Die User des Webs 2.0 brauchen keinen Vermittler zum Datenaustausch, alle Informationen werden vom einen zum nächsten User systematisch und eigenverantwortlich verbreitet. [1]
Der Nutzen für Soziale Netzwerke bei KMU und die Bekanntheit bei den Portalen ist derzeit noch kein wirklich relevantes Kriterium für Unternehmer. Trotz Beliebt- und Bekanntheit für Soziale Netzwerke sind auf Portalen wie Facebook und Twitter nur 26 % der Firmen dort bereits eingetragen. Fast 50 % der befragten Unternehmen in der Telegate Studie “Mittelstand und Werbung” verfügte nicht einmal über eine Firmenwebsite. Werbung mit Videos oder sonstigen bewegten Inhalten wird zwar als werbewirksam erkannt, die Nutzung bleibt jedoch derzeit mehr oder weniger aus. Die Vorteile für Soziale Netzwerke von Twitter werden ebenfalls bei KMU registriert, eine Umsetzung der darin enthaltenen Möglichkeit erfolgt aber nicht oder kaum. [2]
Die Online PR-Medienplanung beginnt bei der Strategieplanung, hier werden die Zielgruppen, der Informationsbedarf und die Kommunikationsschnittstellen ermittelt, von dort aus erfolgt die Festsetzung der Content-Planung wobei relevante Themen und Keywords ausgewählt werden. Ein sogenanntes PR-Media Kit verhilft dann zur strategischen Umsetzung der Inhalte. Es umfasst beispielsweise Pressemitteilungen, Webseiten, Videos, Podcasts, E-Books und RSS Feeds, Online-Seminare, Feedbeiträge, Präsentationen oder White Papers. [1]
Die Stellung für Soziale Netzwerke im eigenen Unternehmen ist ebenfalls eine wichtige strategische Entscheidung der KMU. Mit einer gewissen Toleranz gegenüber der Nutzung von Social Media durch Mitarbeiter im Rahmen der Arbeitszeit des Unternehmens, ist wahrscheinlich ein größerer Nutzen verbunden, als mit einem völligen Verbot. [3]
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[1] PR Gateway, White Paper, http://www.pr-Gateway.de/presse
[2] vgl. Telegate AG Unternehmen, Studie “Mittelstand und Werbung”
psyma/GfK-Studie im Auftrag der telegate AG “Mittelstand und Werbung”
Teil 2: Soziale Netzwerke, Management Summary – Dezember 2010
[3] Social Media Guidelines für KMU,
Bild: vgl. PR Gateway, White Paper, Abbildung unter 2.0 “Die online PR Mediaplanung”




Hallo Erdal,
die Chancen über positive Meldungen oder Risiken wie das Beispiel von Thomas mit der Deutschen Bahn gezeigt hat, liegen eng beieinander. Das Unternehmen muss sich sehr sicher sein, das Social Media Gang mehr gewinnbringendes als ruinöses zu Tage fördert. Die Verbraucher sind heute ja auch immmer besser infomiert als früher.
Die Mitarbeiter müssen dabei genau instruiert werden, was sie denn publizieren und was nicht.
Social Mediaist ein gutes Instrument, um ein Unternehmen bekannter zu machen, sei es nun in guter oder schlechter Hinsicht.
Ich kann uwebraun in dem Punkt zustimmen, dass die Nutzung der Portale immer einer genauen Steuerung und Betreuung unterliegen muss.Wenn dies gewährleistet ist, kann die Nutzung des Web 2.0 auch für KMU nur von Vorteil sein.
TelDaFAx hat es auf Facebook ja gezeigt, dass auch die Großen zu blöd sein können für Social Media und ein Paradebeispiel abgeben, wie man es nicht machen soll.
Das größte Promblem ist das social media oftmals zu ungenau angegangen wird, der chaf sagt macht mal aber keiner ist wirklich verantwortlich und wenn sich keiner richtig auskennt und auch kümmert dann ist es eher schädlich als von nutzen.
Der Umstand, dass etwa die Hälfte der KMU noch nicht im Internet mit einer eigenen Website vertreten ist, sagt doch bereits viel aus. Da verwundert es kaum, dass Soziale Netzwerke mit all ihren Tücken und Fallstricken noch mit Skepsis behandelt werden.
Subjektiv betrachtet durchaus mit Recht: Bevor man auf diesem Parkett eine schlechte Figur macht und Hohn und Spott erntet, lässt man es lieber sein.
Social Media kann für KMU sinnvoll sein, die Vorträge auf der Lombb in Berlin waren da sehr interessant und lehrreich. Vor Fehlern und Negativ-Publicity ist niemand gefeit- egal ob groß oder klein. Daher sollte man unbedingt Social Media auch als Faktor im Risikomanagement berücksichtigen.
Natürlich kostet Social Media auch Geld – Kampagnen und Strategien wollen entwickelt und betreut werden. Da sich der Nutzen viell. nicht gleich erschließt bzw. abzuschätzen ist, mag das gerade für KMU ein Gund sein, auf Social Media zu verzichten.
Vielleicht fehlt es auch an Mut? Natürlich ist Social Media aufwändig und auch riskant – aber es kann sich auch lohnen. Bekannte Pfade verlassen, damit tun sich KMU immer schwer.